Gibson Hummingbird 1968

Die Hummingbird habe ich nun schon seit einer Weile und sie ist im Studio schon oft zum Einsatz gekommen. Wie soll ich es am besten ausdrücken, ohne zu übertreiben……..: die Klampfe ist eine Waffe!

Unglaublich ausgewogen, nicht besonders laut und sehr sweet, obwohl sie sehr viele Höhen hat.

Einfach ein Mikro davor und es klingt! Hier zwei MP3-Files:

Ein paar Sololines:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Begleitung:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Ausserdem lässt sie sich hervorragend bespielen. 13er Saiten, kein Problem!
Der Hals hat die Maße wie die Les Pauls aus dieser Zeit, also ein schönes D Profil und nicht zu breit.
Das ist nicht Jedermanns Sache, aber ich weiss es zu schätzen, da ich schon mal einen ganzen Tag akustische Gitarren einspielen muss und nicht nach 3 Stunden das Gefühl habe, mir fallen gleich die Finger ab.

Die blöde verstellbare Stegeinlage aus den 60ies wurde durch einen festen Steg ersetzt; nicht von mir, das war schon so.

Ab 1969 haben sie die Verleistung der Hummingbirds geändert und der Ton wurde flacher.
Ab 1971 wurde das Double “X” bracing verwendet. ;-(

Rec. Dez 2004 Eckton Studios

4 Kommentare ↓

#1 Günter am 08.10.07 um 8:42 pm

Die Aufnahme hat mich neugierig gemacht.Ich habe eine Hummingbird 1993 gekauft.Eine Top-Gitarre! Ein Tipp: Ich habe eine ganze Menge Hummnigbirds testen können, sie klingen sehr alle sehr individuell, sehr unterscheidlich und die Saiten (Art/Stärke) haben einen unglaublichen Einfluss auf den Sound.
Also: Ohren benutzen, das ist nix für einen Internetkauf ohne Test.

#2 Patrick am 27.07.08 um 11:15 am

Das ist doch immer so! Eine Gitarre sollte man vorher auch gespielt haben….

#3 wolfmanstag am 14.12.08 um 7:07 pm


Die blöde verstellbare Stegeinlage aus den 60ies wurde durch einen festen Steg ersetzt; nicht von mir, das war schon so.

Find ich gar nicht blöd, habe selbst eine 1964 Gibson Hummingbird und ich find den verstellbaren Steg äusserst praktisch, denn die Saitenlage läßt sich schnell individuell anpassen.
Ansonsten, der Sound ist unschlagbar, everybody knows..

gibsonizer258

#4 Patrick am 14.12.08 um 7:36 pm

Ja, so unterschiedlich sind die Auffassungen….
Ich ändere nie die Saitenlage, wenn es nicht notwendig wird. Aber es klingt schon deutlich besser mit der neuen Stegeinlage.
Ob ich jedoch ein original Instrument hätte ändern lassen, wage ich zu bezweifeln. Aber das wäre nur die Frage nach der Wertigkeit der Klampfe gewesen.

Schreibe einen Kommentar