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Analogman Boss Tremolo

Ich brauchte auf die Schnelle ein Tremolo und bin auf das olle Boss Tremolo (gepimped von AnalogMan) gestossen.
Normalerweise mag ich die Boss Pedale nicht so, weil sie einen harten Höhenbereich haben der mich stört, aber das Tremolo ist grosses Kino. Ich weiss nicht was der Analog-Mann mit dem original Teil anstellt, aber es hilft offensichtlich.
Ich konnte mich nicht mehr so genau an den Sound vom original Boss Pedal erinnern, hatte es aber klar in der Kategorie Is-nich-geil-aber-geht.

Aber das gepimpte Pedal ist wirklich klasse! Kein Abfall in der Lautstärke, ein transparentes und klares Signal und ein schöner Effekt ala klassisch Fender Tremolo bis gehackten Tremolo ist alles drin.

Hier ist ein gutes Beispielvideo.

Shortcuts

Gestern habe ich Gilmour auf dem Bowling Green in Wiesbaden gesehen. Beeindruckender Sound.

Kürzlich bin ich über mein Intellifex gestolpert und wollte wissen, wie wohl der olle Hasenstall mit dem Teil klingt.
Amp mikrofoniert in den Micpre, dann ins Intellifex und über die Stereo-Outs ins Fireface. Es klingt direkt nach den frühdigitalen 90er Jahren:
Purple Rain und die Sounds der LA Gitarrenszene.
Auf dem Video sind fast alles Preset-Sounds ausser dem Sweller Sound an dem ich mal tagelang herumprogrammierte bis er mir gefallen hatte.

Dann fielen mir vor einiger Zeit verschiedene Effekte vor die Füsse, wie
der Fulltone Catalyst. Komisches Teil mit dem ich gar nichts anfangen konnte. Der Sound klang irgendwie kaputt aber auf eine weniger ansprechende Weise.

Ganz anders der Buffalo Evolution. Ein Pedal, das sich stufenlos einstellen lässt und wirklich gut arbeitet von Overdrive bis Distortion. Es klingt insgesamt sehr weich und gefällig und konnte genauso gut mit einem Marshall zusammen arbeiten wie auch mit einem kleinen Fender.

Und dann war da noch der Tree of Life von Vick Audio. Ein Overdrive Pedal mit einem Stammbaum der zurückführt bis zum froschgrünen Urgrossvater aller Overdrives. Dieser Enkel hat allerdings einige Entwicklungen durchgemacht und wenn man z.Bsp. den OCD kennt, kann man sich den Charakter von dem Kleinen sehr gut vorstellen. Ein schöner Sound, viel Druck, Definition. Ich würde ihn mit einem härter klingenden Amp kombinieren.

Buschmann Uke

Die Familie hat Zuwachs bekommen. Eine Bushman Jenny.

Gibson ES 335 1966

Ein Freund will eine Gibson 12 String Conversion ES335 aus dem Jahr 1966 verkloppen. Ich habe mit der Gitarre das folgende Video eingespielt:

Die Klampfe wurde von Schindehütte konvertiert und das ist alles hervorragend gemacht. Seriöse Interessenten können sich bei mir melden.
P.S. Die Klampfe ist verkauft.

Quartermaster Brackets auf einem Rockboard?

Quatermaster bracketsVor kurzem hatte ich mir die Frage gestellt, ob die Brackets für die Gigrig Quartermaster Schaltleiste auch für ein Warwick Rockboard passen würden. Es passt wie dafür gemacht.

Hello Kitty

Folgendes habe ich in der Mailbox gefunden:

Sie schreiben auf Ihrer Seite, dass die Standard Serie Dumble Clones sind und die Junior Serie Mesa Mk I sein soll.
Nun wollte ich mich erkunden, woher diese Mythe stammt?
Haben Sie Schaltpläne von den jeweiligen Amps die das belegen bzw. vielleicht Fotos vom Innenleben?

Der Mann meint meine Beiträge zum Kitty Hawk Standard und zum Junior.

Dem belehrenden Ton nach musste er es besser wissen. Und so bekam ich in der zweiten Mail folgende Informationen gesteckt:

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Duesenberg Gigbag

Ich habe mein Duesenberg Gigbag nun seit über 6 Jahren und es hat nun eine Menge Kilometer runter.
Heute kam ein neues an und das war für mich Grund genug mir das alte mal genauer anzuschauen.
Road Worn Relic würde ich sagen und am wirklich groben Verschleiss bin ich selbst schuld. Oben die kleine Tasche in Höhe der Kopfplatte ist eingerissen, was aber kein Wunder ist, weil ich die Tasche ganz oft an dieser Stelle gegriffen habe und vom Rücksitz gehoben habe. Innen ist das Textil in Höhe der Brücke aufgerissen. Das liegt an einer Strat, die ich ganz oft in dem Gigbag transportiert habe und deren Schrauben das Futter innen aufgeschubbert haben. Kein Wunder.
Ringsum die Naht ist etwas angeschliffen und am Boden sieht man deutlich den Abdruck vom unteren Gurtpin. Aber nichts was mich wirklich beunruhigen würde, damit noch eine Gitarre zu transportieren.
Der Reisverschluss funzt noch wie am ersten Tag und die Tragegurte sitzen auch bombenfest.
Also blicke ich mit Zuversicht auf die nächsten 6 Jahre!

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Secret Preamp

Chase-Tone-PreampWeil ich gerade auf den EP Booster abfahre, habe ich mich mal umgeschaut, was es an Echoplex Preamps noch so gibt und bin auf den Secret Preamp von Chase Tone gestossen.

Der Preamp ist ein Nachbau einer gut klingenden Echoplex Preampsection. Wenn man an dem Poti dreht oder unter die Haube schaut wird klar, dass hier nicht an Bauteilen gespart wird. Mit einem Kippschalter kann man zwischen zwei Modi wählen: den “normalen” und den “Top Boost” Modus.
Im normalen Modus funktioniert das ganze wie ein Loudness Schalter: das Signal wird grösser, glasiger, der Anschlag wird deutlicher. Sehr schön funktioniert das Teil nach einem Verzerrer oder Overdrive und die Macht ist es vor einem Delay.
Im Top Boost Modus werden obere Mitten geboostet und das funktioniert gut, wenn man einem Amp mehr Biss verpassen möchte. Think AC30 Top Boost.
Der Chase Tone hat bei weitem nicht den Headroom den der EP Booster hat. Ich schätze mal so 4 bis 6 db, dann ist Schluss, aber für mich ist das mehr als ausreichend, wenn man das Teil als Solobooster verwendet.

Fazit: Beide, der Secret Preamp und der EP Booster sind coole kleine Kisten. Der Chase Tone macht mehr Sound und der EP kann lauter. Ich könnte mir beide auf einem Board vorstellen: den EP als Solo-Booster und den Chase Tone als Soundformer.

Vertex

Der gute Mason Marangella wurde in seiner Funktion als Chef von Vertex wohl zu gierig. Er hat ein chinesisches Wah (BBE WAH) rebranded, ein Teil das man zw 100,- und 150,- $ kaufen kann und für 350,- bucks vertickt. Es hat mich schon gewundert, dass Vertex so einen heftigen Preis für ein so schlecht klingendes Wah aufgerufen hat.
Die Vertex-Version vom Boss Volumen-Pedal kostet ja schliesslich auch ein vielfaches.

Als ich mich für den Landau Boost interessierte fand ich noch ein Video in dem Michael Landau das Gerät vorführte. Dieses Video war dann auf einmal verschwunden.

Und nun lese ich eine öffentliche Stellungnahme von Marangella in der er sich sogar bei Landau entschuldigt:

“Michael Landau and Vertex are parting ways, and both of his signature products, the Landau Boost and Landau Chorus, will no longer be produced after this final run releases this month.(…)

He trusted me with his name and allowed me the opportunity to do two signature products with him. I damaged his trust, our business relationship, and our friendship by my choice to market and sell a rebranded product in the Axis Wah, which ultimately damaged the credibility of my company and called into question the validity of his signature products despite being one of a kind, unique products.”

Schade, weil der Landau Booster ist wirklich gut!

Box of Rock

Box Of Rock

Die kleine Kiste soll den Sound von einem cranked JTM 45 nachbilden. Nicht schlecht was da rauskommt und wer schon mal einen Okko Diablo gespielt hat kann sich ungefähr vorstellen, was auf einen zukommt. Die Box of Rock ist allerdings rauher, der Diablo klingt feiner in den oberen Mitten.

Das Zvex Kistchen lässt sich allerdings sehr schön mit dem Volume Poti steuern, wie man das von den alten Marshall Tops gewohnt ist.

Das beste ist allerdings das drollige Männchen auf der Kiste!