Heute Nachmittag habe ich mich mit einer Riviera und einem ollen Tweed Fender vergnügt.
Es ist schon erstaunlich, wie wenig es manchmal bedarf, um einen wirklich guten Sound hinzubekommen..!
Die Riviera ist im Prinzip eine ES 335 nur mit den kleinen Minihumbuckern.
1957 hat Gibson Epiphone, seinen damals grössten Rivalen auf dem Archtop Sektor gekauft und so wurden die Epiphones in der Zeit zwischen 1958 und 1970 auch im Gibson Werk in Kalamazoo gebaut.
Die Seriennummer liegt ausgerechnet im Bereich von 800000 bis 800999 und so kommen vier Baujahre in Frage: 1966, 1967, 1968 oder 1969.
Aber das Teil klingt! Viele ES 335 haben einen eher mittigen Grundsound und klingen relativ eng. Vor nicht so diese Riviera! Die ist trocken gespielt schon sehr laut, hat diesen akustischen Sound, trotz Sustain Block und lässt sich sehr schön dynamisch spielen.
Vor einiger Zeit hatte ich mir eine kleine Parlor Gitarre gekauft, für die noch nicht so richtig einen Einsatzbereich gefunden hatte. Das lag vor allem an der Saitenlage, die so hoch war, dass man eine Fleischwurst drunter durchwerfen konnte.
Die Gitarre ist zwar nichts besonderes, aber immerhin schon zwischen 80 und 100 Jahre alt, dementsprechend hat sie schon gute eingeschwungene Hölzer und sie ist sehr leicht gebaut.
Bei einer Studiosession hatte ich sie nun mal als Slidegitarre genutzt und fand den Sound ziemlich gut!
Nur waren die Saiten fast so alt wie die Gitarre und auch noch sehr dünn: ein 10er Satz schätze ich.
Ich habe nun 13er aufgezogen und der Gitarre den Extension Sattel spendiert.
Nun klingt es besser: durch den neuen Sattel ist die Saitenlage so hoch dass man nicht auf die Bundstäbchen kommt und ohne Wölbung, sodass ein Slide gleichmässig aufliegt.
Gute Sache das!
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Die Aufnahme ist noch vor dem pimpen der Gitarre entstanden.
Ohhhh, dem armen John 5 fehlt noch eine Blackguard Tele in der Sammlung: die 51er Nocaster hat er noch nicht in einem guten Zustand gefunden und so lange kann man seine Sammlung natürlich nicht als seriös bezeichnen.
Also her mit dem Ding, damit der Mann Frieden findet!
Dieses Jahr soll noch eine Website für Vintage Gitarren Sammler online gehen:
dbTwang.com ist eine Gruppe irischen Geschäftsleuten, die eine Website schaffen wollen um Investoren eine Plattform zu geben sich mit anderen rund um das Thema klassische Vintage Gitarre auszutauschen.
Keith Bohanna and 3 others, including Jamie Crompton- Former Business Development Mgr for Fender Europe are currently building a global resource website for serious guitar collectors and enthusiasts. At this moment the website only has a home page where you can submit your email address to recieve updates.
Da bin ich ja mal gespannt was das werden wird…..!
Am Sonntag den 27. April 2008 veranstalten wir ein Ampshootout im weltbesten Tonstudio im Taunus.
Die Veranstaltung findet im kleinen Kreis statt und wer mitmachen möchte, sollte sich bei mir melden. Aufbau 14.00 Beginn 15.00.
Die Veranstaltung ist kostenlos, die einzige Bedingung ist, dass du einen Gitarrenverstärker hast, der glühende Glaskolben hat und der noch nicht in der Liste vorhanden ist.
Wir legen eine Liste an mit den Amps die an dem Tag verkostet werden und wenn du einen hast, der noch nicht draufsteht, dann ist das deine Eintrittskarte.
Zwei Amps, übereinander und gleichzeitig gespielt, ohne Brummen! Wie geht das denn?
Ja, ich habe vergessen den Link zu dem weltbesten Tonstudio im Taunus aufzunehmen und das, obwohl wir dort unser Demo aufgenommen haben…
Was nun folgt ist Werbung:
Ihr wollt richtig fette Gitarren aufnehmen und dabei auch noch freundlich und kompetent umsorgt werden? Ihr könnt euch nur so einen beschissenen kleinen Digitalamp leisten und wollt aber einen guten Sound!? Ihr wollt das die Produktion lauter ist als die letzte Chili Platte!?
Dann wendet euch an den Meister des guten Tons.
Tristan, hab ich zu tiefgestapelt?
in 6 Tagen läuft eine Auktion zu einer Weimann Star bei Ebay aus. Das ist die erste Weimann, die ich bei Ebay je gesehen habe!
Die ist nicht mehr original: die Brücke und der Pickup wurden ausgetauscht.
Noch bevor Paul Reed Smith Gitarren Furore machten entwarf Lothar Weimann in den frühen 80ern drei technisch und optisch hochwertige Instrumente, die dann später bei Hoyer in Süd-Deutschland in Serie gebaut wurden.
Die erste Gitarre dieser Serie war die Star, später folgten die Bluesbird (eine Semi-Acoustic mit P90 PUs) und die Beauty (eine weitere Solidbody, angelehnt an die Les Paul Double Cut mit zwei Humbuckern).
Die Star ist eine Strat in Les Paul Bauweise, d.h. mit Mahagony-Boden und Hals, gewinkelter Kopfplatte, und einer gewölbten Ahorndecke. Darüber hinaus wurde auf alles Überflüssige verzichtet: Ein Seymour Duncan Pickup am Steg (laut L. Weimann ein PAF, hat aber mehr Output, der Aufkleber auf der Unterseite liest sich “DC-M”), Einteilersteg und ein Push/Push Volumenpoti (schaltet den PU um auf Single Coil). Es besteht eine gewisse Änlichkeit zu der Dan Erlewine Gitarre, die für den ZZ Top Gitarristen Billy Gibbons entwickelt wurde…
…und so klingt sie dann auch: bluesig und rockig mit einem hervorragenden Sustain. Sie hat mehr Höhen als eine Les Paul, aber wiederum mehr Punch als eine Strat. Sie klingt irgentwie wie beide … und doch eigenständig. Durch die perfekte Abstimmung der Komponenten vermisst man zusätzliche Pickups und Tonregler überhaupt nicht! Gesplittet für Rhythmus, Full Power für’s Solo. Zudem lässt sich die Star leicht spielen, der gerade Hals hat ein schlankes, Paula-ähnliches Profil.