Ein weiteres Video aus der Serie: Solo des Monats.
Unglaublich, wie der Mann über der Materie steht!
Wie spricht man den Namen eigentlich aus?
Patrick Hoss Gitarren Blog
1. August 2009 — Musiker
Ein weiteres Video aus der Serie: Solo des Monats.
Unglaublich, wie der Mann über der Materie steht!
Wie spricht man den Namen eigentlich aus?
15. July 2009 — Audio, Gear, Gitarreninfos, Im Player
Meine Custom Spanish ist ganz leicht gebaut. Neben traditionellen Hölzern, Zeder für die Decke, ostindischer Palisander für Zargen und Boden und Honduras-Mahagonie für den Hals, ist es vor allem die Bauweise, welche den besonderen Sound der Gitarre ausmacht.
Ich bin kein “klassischer Gitarrist”, d.h. ich habe Fingernägel, die ständig abbrechen und auch überhaupt keine Muße jeden Tag ne Stunde zu feilen, schmiegeln und zu polieren.
Denn es ist ja schon Pflicht mit Nägeln zu spielen, wenn man einen guten Ton haben will.
Ein Kollege geht ins Nagelstudio und läßt sich einfach ein paar Krallen dranpappen und kommt damit sehr gut klar.
Alles Umstände die mich nerven oder überfordern würden, bloss weil ich ab und an mal ne schnelle spanische Gitarre spiele.
16. October 2007 — Allgemein, Gitarreninfos
Aus einem Interview mit Matthias Dammann:
Bei Gitarren kann die Relation von Grundton zu Oberton unterschiedlich ausgeprägt sein. Ein grundtönigesInstrument wird nicht nur durch einen starken Bass definiert. Die Grundtönigkeit teilt sich auch in den obersten Registern mit. Dies bedeutet, daß auch ein Instrument mit einem schwachen Bass grundtöniger sein kann, als ein vielleicht basslastigesInstrument, das einen nasalen, dünnen Ton hat.
Streichinstrumente werden nach ähnlichen Kriterien bewertet. Dort setzt man die Formanttheorie ein, die die Klangcharakteristik von Vokalen verwendet, um ein Instrument zu klassifizieren. Ein Instrument kann nach “U”, “O” “A” “E” oder “I” klingen. Mit dieser Klangfarbe ist eine Wertung verbunden. Instrumente, die nach “E” oder “I” klingen, werden aufgrund des nasalen Charakters dieser Vokale auf die Seite gelegt. Instrumente die nach “O” oder “A” klingen, werden bevorzugt. Instrumente mit einem Klangcharakter, der sich am “U” orientiert, sind etwas zu dunkel, zu muffig und werden nicht als gute Instrumente angesehen. Es gibt somit im Geigenbau eine ganz eindeutige und akzeptierte Wertung, die nicht mit Geschmacksfragen verwechselt werden kann. Ich plädiere dafür, dieses System auch für Gitarren zu etablieren.
Kann man das System auch für die Bewertung von E-Gitarren gebrauchen?
Dann wäre eine 59er Les Paul wegen des mittigen U-Klangcharakters kein gutes Instrument?
Überhaupt hätten die meisten Amis gar keinen Geschmack, weil sie oft den zugezogenen Klang von E-Gitarren bevorzugen?
Wen will ich hier eigentlich provozieren?