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Gitarre

Infos zu Weimann Gitarren

Noch bevor Paul Reed Smith Gitarren Furore machten entwarf Lothar Weimann in den frühen 80ern drei technisch und optisch hochwertige Instrumente, die dann später bei Hoyer in Süd-Deutschland in Serie gebaut wurden.

Die erste Gitarre dieser Serie war die Star, später folgten die Bluesbird (eine Semi-Acoustic mit P90 PUs) und die Beauty (eine weitere Solidbody, angelehnt an die Les Paul Double Cut mit zwei Humbuckern).

 

Die Star ist eine Strat in Les Paul Bauweise, d.h. mit Mahagony-Boden und Hals, gewinkelter Kopfplatte, und einer gewölbten Ahorndecke. Darüber hinaus wurde auf alles überflüssige verzichtet: Ein Seymour Duncan Pickup am Steg (laut L. Weimann ein PAF, hat aber mehr Output, der Aufkleber auf der Unterseite liest sich “DC-M”), Einteilersteg und ein Push/Push Volumenpoti (schaltet den PU um auf Single Coil). Es besteht eine gewisse Änlichkeit zu der Dan Erlewine Gitarre, die für den ZZ Top Gitarristen Billy Gibbons entwickelt wurde…

…und so klingt sie dann auch: bluesig und rockig mit einem hervorragenden Sustain. Sie hat mehr Höhen als eine Les Paul, aber wiederum mehr Punch als eine Strat. Sie klingt irgentwie wie beide … und doch eigenständig. Durch die perfekte Abstimmung der Komponenten vermisst man zusätzliche Pickups und Tonregler überhaupt nicht! Gesplittet für Rhythmus, Full Power für’s Solo. Zudem lässt sich die Star leicht spielen, der gerade Hals hat ein schlankes, Paula-ähnliches Profil.

 

 

Unter dem Namen Weimann gab es drei Modelle:

die Bluesbird.

die Beauty

Allerdings gab es “Schwierigkeiten mit dem Vertrieb” (offizielle Version. Inoffziell, so hört man, wurde da jemand verarscht ) und so gibt es leider nur wenig Gitarren dieser Marke.

Lothar Weimann aka Dr. Blooze (Jahrgang 1953) wurde im zarten Alter von 4 Jahren vom Osten Deutschlands nach Frankfurt a.M. verpflanzt.

1963, auf dem Gymnasium, widersetzte er sich erfolgreich dem Chor beizutreten und dank einer Freddy Quinn Liveplatte fand er heraus, daß es noch “andere” Musik gibt. In diesem Falle Country. 1966 wurde er durch die Stones auf eine musikalische Grundlinie geprägt, die eigentlich nichts mit der heilen Welt der Beatles und des deutschen Schlagers gemein hatte. In diesem Jahr spielte er als Bassist einer Schülerband seinen ersten Gig auf einem Höfner Beatle Bass. Zu Weihnachten bekam er endlich die erste eigene Framusgitarre.

1967-1969 machten ihn erfrischende Klänge von Hendrix und Cream zum überzeugten Elektro-Blues Fan, der gar nicht genug üben konnte. Er weigerte sich regulären Gitarrenuntericht zu nehmen und übte statt dessen mit Freunden im Keller des Jugendhauses und ….. durfte Hendrix und Cream live erleben!!!

1970: seine erste Fender Duo Sonic Gitarre und ein Fender Combo vom Geld des Ferienjobs schwer erarbeitet (Gemüseabteilung im Supermarkt).

1971: die erste rote 63er Strat für 300,-DM erworben und zur Lieblingsgitarre erkoren; außerdem mit der gegen die Duo Sonic getauschten SG eine Cream Revival Combo (FRENDZ) gegründet.

1972-1975 den ersten Marshall gekauft.
Ab diesem Zeitpunkt spielte er in diversen Bands und tingelte wie viele andere durch die Amiclubs Deutschlands. 57er Tele für $250,- von einem GI gekauft – ein Traum wurde wahr. Nebenher Grafik studiert und die erste Bluesband gegründet, aus der dann die Frankfurt City Blues Band entstand.

1976: …… seine Lieblings-Strat wird geklaut (Ser.#L55583)

1977: nach der Bundeswehr wieder musikalische Spielgefährten gesucht und gefunden. Nach vielem hin und her kam dann eine Sängerin dazu und aus der Coverband wurde

1979 Flex-Y-Bell, eine Deutschrockband mit versauten deutschen Texten. Auf der Platte durfte er nicht mehr mitspielen, weil er zu bluesig war, aber es waren immerhin Titel von ihm drauf.

1980: Eröffnung eines Gitarrenladens und er begann WEIMANN Gitarren zu bauen. In dieser Zeit spielte er in allerlei Club Bands u.a. der Molly Nordend Band, die neben den Rodgau Monotones und Flatsch erfolgreich 3 x die Woche spielten. Dies war eine Band mit 3 Gitarristen und entsprechend vielen Intrigen.
Deshalb hat er 1981 das Power-Trio PUSH gegründet und amerikanischen Blues Rock vom feinsten gespielt. Weimann Gitarren wurden langsam populär und er war zum 1. Mal in den USA auf der Messe. Das Amerikafieber hat ihn gepackt und nachdem er 1983 über meinen Freund Seymour Duncan viele prominente Musiker kennenlernen durfte, fiel 1985 die Entscheidung nach Amerika zu gehen.
Er zog nach Louisiana und versuchte dort sein Glück. Die Clubs in der Gegend von Shreveport gaben ihm viel Erfahrung, wenig Geld und die Erkenntnis, dass du in Amerika als Klubmusiker echt die Arschkarte hast. Immerhin ist er nicht verhungert und konnte gesund den Rückflug nach Deutschland antreten.

1986 trat er dann der Country Combo American Blend bei, mit der er viel tingelte und ganz gutes Geld verdiente.

1987 nahm er eine Single mit Country Rose auf und entschied sich künftig wieder Blues zu machen. Die Idee zu Dr.Blooze war geboren, ließ sich aber nicht in die Tat umsetzen, da alle Bassisten slappen wollten. Also fanden sich die Recken von PUSH wieder zusammen und spielten Power-Blues auf Abruf, also ohne eine feste Band zu sein. Keine Proben – nur Gigs. Das ging so über Jahre, bis er
1990 von den K-Brothers engagiert wurde und wieder Southern Rock spielte und das über Jahre hinweg.

Zeit vergeht und plötzlich …
1995 wird der Traum vom Dr.Blooze Trio wahr und und seither geht es mit wechselnden Bassisten immer so weiter.

Mehr Infos zu Weimann Gitarren

45 comments
  1. Leander Reininghaus

    Hallo Weimann-Fans, ich freue mich, hier ein Forum gefunden zu haben, das sich (unter anderem) um die fantastischen Weimann Gitarren dreht. Ich kenne sie selbst noch aus den frühen 80ern. Ein Freund von mir hatte damals eine Bluesbird, um die ich ihn sehr beneidet habe. Später ging mein Geschmack dann in eine andere Richtung und ich verlor die Weimänner aus den Augen. Dann lief mir eines Tages eine Weimann Star über den Weg, die ich aber nun aus verschiedenen Gründen wieder verkaufen möchte und ich dachte mir, bevor ich sie bei ebay einstelle, biete ich sie erst einmal hier an, wo es Leute gibt, die wissen wovon geredet wird… Wer Interesse hat und Einzelheiten wissen/ Fotos sehen will, möge sich bitte unter leander.reininghaus@babelspark.com bei mir melden. Schöne Grüsse, Leander. PS: Klasse Site, Patrick!

  2. Leander Reininghaus

    Hallo nochmals,

    ich habe die oben erwähnte Weimann Star jetzt bei Ebay eingestellt. Vielleicht sieht man sich ja… ;-) Grüsse, Leander

    PS: ich hatte inzwischen Mailkontakt zu Lothar und weiss jetzt noch etwas mehr über Weimann Gitarren im Allgemeinen und meine Star im Besonderen … Danke, Patrick! Dein Forum hat’s möglich gemacht…

  3. Patrick

    Lothar baut wieder! Wie er mir mitteilte, ist er gerade an drei Gitarren dran, die wohl Anfang nächsten Jahres fertig werden. Ich denke, die werde ich mal antesten. Vor allem bin ich auf die Paula gespannt, die er nach Ideen von mir pimpen wollte. ;-)

  4. Hännes

    Hallo,

    wenn ich meine alte Weimann Blues Bird jemals verkaufen müsste, welch ein Preis müsste ich dafür heute so ansetzen?

    Für eine ernsthafte Rückantwort wäre ich echt dankbar!

    Gruss
    Hännes

  5. Mick

    Mittlerweile ist ja schon Frühjahr 2006! Sind denn schon die neuen Weimann Gitarren fertig geworden!?

  6. Lothar weimann

    Ist ganz einfach ein Zeitproblem und ich muss mir noch ein Werkzeug bauen, um den richtigen Halswinkel incl. passendem PU Ausschnitt zu fräsen, ohne zu basteln.
    Gruss
    Lothar W.

  7. Bruno

    Hi Lothar,
    das ist ja toll von Dir zu hören. Sag mal, ist bei den “neuen” auch die Bluesbird dabei? Ein Ex-Bandkollege, mit dem ich Ende der 80er/Anfang der 90er zusammengespielt habe, hatte damals eine Bluesbird (die ist ihm jetzt kürzlich wohl leider abhanden gekommen (!!!)), und ich fand das Teil immer absolut Sahne. Also wenn Du die wieder bauen würdest, wäre das überoptimal. Info bitte an bruno@hit-the-bottle.de … Lg, Bruno

  8. Micha

    hallo zusammen,

    ich wollte mal nachfragen wie es momentan mit weimann gitarren ausschaut? januar 2007. gibt´s es was neues? ist schon was fertig geworden? gibt es info´s dazu? und und und…
    und wie kann man kontakt zu lothar weimann aufnehmen?

    dankeschön im voraus und allen einen guten start in 2007

    gruss, micha

    der_micha@online.de

  9. Bernd Kuhn

    Ist ja lustig. Hab auch noch ne Git. von Lothar. Eine umgebaute L6S in Indischrot. wusste gar nicht, dass er noch baut. Grüsse Lothar von Bernd (wir haben damals Flex-Y-Bell gegründet).

  10. Chris

    Is’ ja cool. Danke für das “Weimann-Special”. Habe ja immerhin meine Jugend damit verbracht in Lothar’s Laden und später in der Werkstatt mit meinem Kumpel Ivan abzuhängen. Leider konnte ich mir damals keine Weimann leisten, konnte aber mit ansehen, wie die ein oder andere “gewachsen” ist. Waren schon geile Klampfen.

  11. Andreas Althoff

    Schön, dass es dieses Forum gibt, und das ich es entdeckt habe. Ich kaufte mir ca. 1983 eine nagelneue Bluesbird.
    Sie war für meine damaligen Verhältnisse viel zu teuer,
    aber ich war und bin ein Soundfetischist, und dann noch die Optik, ich musste sie haben.
    Gekauft in Bielefeld bei Drööhnland-Music, Inhaber Michael
    Bolius, er wie auch ich damals Jim Kelley Player.
    Laut Michael ist meine Weimann Bluesbird eine besondere.
    Es ist die allererste.
    Sie hat keine Seriennummer.
    Sie war auf den Titelblättern von Fachblatt-Musikmagazin
    und Gitarre und Bass. Hatte die Magazine natürlich auch, und kann sagen, es stimmt.
    Bis auf Webster adjustable-Nut ist sie 100% original, sie
    hat keine Macken und Kratzer aber Orig.-Koffer.
    Pickups sind P 90 von Schaller.
    Bin jetzt Blues-Opa und mache keine Mucke mehr.
    Meine Gitarren liegen im Koffer auf dem Kleiderschrank,
    meine amps stehen in der Wohnung rum.
    Sie sollen aber gespielt werden, darum möchte ich alles
    abgeben. Bei Interesse bitte melden bei:
    Andreas Althoff, Schwagerstr. 2, 32549 Bad Oeynhausen.
    Weimann Bluesbird, Pcl Vintage amp Combo EV,
    Session 15 30, Seymour duncan Convertible 2000 head.

  12. Lothar Weimann

    Hallo Andreas,
    so, da haste die Bluebird bei Bolle gekauft. Der macht ja immer noch PA Verleih in Bielefeld.
    Ãœbrigens die P-90 PUs sind nie von Schaller gewesen, sondern von Seymour Duncan mit Original Gibson Kappen.
    Grüsse aus Mörfelden
    Lothar Weimann

  13. Rene Kovacs

    Hallo Zusammen !

    Habe vor einiger Zeit eine Bluesbird gekauft, Traf Nr 08520 …was ist das für eine Nummer ?? Kann mir wer (Lothar) das Baujahr sagen, wieviele wurden gebaut, was war der Neupreis ? Was ist der heutige Marktwert,….und wer möchte SIE haben ??
    Danke für eure Hilfe Rene aus Linz / Österreich rene@whitepussy.at

  14. andreas

    Hallo Rene

    Schöne Grüsse aus Bad Oeynhausen nach Linz.

    Nachdem ich mich eine Woche vor Dir bei Guitar-Pimp über meine Bluesbird ausgelassen habe,bekomme ich haufenweise mails von Interessenten und Bluesbird-Besitzern.

    Der Inhalt der mails ist immer der gleiche:
    Noch zu haben ? Wieviel soll sie kosten ? Schick bitte Fotos.
    Ich denke, dass es Dir im Moment nicht anders geht.
    Das war ja auch alles ok, bis ich folgendes bemerkt habe:
    Manche vermeintlichen Interessenten entpuppten sich dann als Besitzer, und wollten von mir alle möglichen Infos und Adressen haben. Diese Leute wissen, das sie eine wertvolle Gitarre haben, wissen aber nicht wieviel sie wert ist.

    Tja, was soll sie kosten ?

    Ein früheres Telefonat mit Lothar hat mir auch nichts gebracht, denn er hält sich über den Marktwert bedeckt, sprich, er sagt nichts dazu. Nur dass die Bluesbird in Süddeutschland wohl 500,-EUR mehr bringt.

    Michael Bolius, derjenige, welcher mir die Gitarre damals neu verkaufte, steht immer noch in Kontakt mit Lothar, sie trafen sich zuletzt in Frankfurt auf der MM.

    Bolle sagt, es sei für ihn völlig unverständlich, warum im Moment alles auf Fender abfährt.

    Fender-Vintage-Koffer für 150,-EUR . 66er Tele für 9.000,-EUR siehe aktuell bei eBay.
    Nichts gegen die Fender-Leute, aber es sind wirklich nur Brettgitarren.
    Keine gewölbte Decke, geschraubter Hals, in den 70ern mit nur 3 Schrauben, alles keine Gitarren-Baukunst.
    Maschinelle Serienproduktion mit hohen Stückzahlen zu geringem Preis.
    Ich habe in den letzten 30 Jahren auch mehrere Fender gehabt, mit einigen Modifikationen sind sie auch ok, aber sie haben für mich irgendwie keine Seele.

    Das sieht im Gibson-Lager schon anders aus.
    Gewölbte Decke bei Paula und ES-Modellen, ES-Modelle mit gewölbtem Boden, nach hinten leicht schräg eingeleimter Hals, abgewinkelte Kopfplatte.
    DAS IST GITARRENBAUKUNST !!! Und in wesentlich kleineren Serien als bei 7ender. Daher auch der schon immer höhere Preis.

    Und das macht Lothar auch, nur noch besser. Alles in Handarbeit. Beste Hölzer, beste Hardware, beste Lackierung, bestes Finish. DAS IST CUSTOM-SHOP !!!

    Nachdem Paul Reed Smith mit seinen Gitarren für Furore sorgte, Fachzeitschriften bezeichneten PRS- Gitarren sogar als Best of both Worlds, begann auch ich mich für PRS zu interessieren.

    Nachdem ich aber Weimann Star, Beauty, und Bluesbird hatte und habe,
    kann ich sagen, dass Weimann Gitarren auch den PRS in nichts nachstehen.

    Das einzige Manko ist der internationale Bekanntheitsgrad, welchen Weimann- Gitarren noch nicht haben.

    Das würde sich schnell ändern, wenn ein internationaler Top-Gitarrist Weimann spielt.
    Man stelle sich mal vor, Larry Carlton alias Mr. 335, würde mit einer Bluesbird abgelichtet.
    Dann würden sich auch andere Gitarristen für Weimann interessieren, und der Name bekäme den Bekanntheitsgrad, den er verdient, und auch der Marktwert würde steigen.

    Nun zu Deinen Fragen:

    Über Serien-Nummern und allgemeinen Marktwert kann ich leider nichts sagen, weil ich es nicht weiss.

    Der Neupreis meiner Bluesbird betrug 2.500,- DM, incl. Formkoffer.
    Der Wert meiner Bluesbird beträgt für mich heute min. DM = EUR , sprich min. 2.500,-EUR.

    Aufgrund der Verarbeitung, der Optik und der Einzigartigkeit der Gitarre ist der Preis mehr als gerechtfertigt.
    Im Anhang ist ein Foto.

    Gruss Andreas

  15. andreas

    Nochmal ein Nachtrag.
    Heute bei eBay:
    Teuerste Fender 47.000 EUR.
    Teuerste Gibson 29.000 EUR.
    Teuerste Hamer 8.000 EUR.
    Teuerste Ibanez 9.700 EUR. mit geschraubtem Hals.
    Gruss andi

  16. Lothar

    Moin zusammen,
    und vorgestern erhielt ich einen Anruf aus meiner mittelbaren Nachbarschaft von einem glücklichen Ebayer, der eine Beauty für über € 1000,- ersteigert hat – und zwar die Seriennummer 02. Ich hoffe, dass ich sie bald zu sehen bekomme um so beurteilen zu können was nach über 20 Jahren mit so einem Instrument passiert ist und wie sie sich verhält.
    Ansonsten – um der Preisdiskussion ein wenig Einhalt zu gebieten – ich werde auch zukünftig keine Preisvorstellungen veröffentlichen, denn erstens muss jeder selber wissen, was er bereit ist zu investieren und zweitens kann ich mir nicht anmassen das festzulegen oder gar eine Preistreiberei anzuzetteln.
    Ich denke aber, dass die Beurteilung von Andreas ziemlich realistisch ist.
    Gestern habe ich übrigens mal wieder länger mit Patrick geplaudert und da hatten wir auch den Preisaspekt auf dem Tisch, wenngleich auch ohne schlüssige Lösung.
    Lustigerweise bekomme ich wieder häufiger Anfragen von Interessenten und überlege ernsthaft eine Kleinserie Bluesbirds aufzulegen – sprich 5 – 6 Stück.
    Ausserdem experimentiere ich gerade chambered Gitarren und werde eine Beauty bauen, die chambered ist. NUR ZUR INFO !!
    Grüsse aus Mörfelden
    Lothar

  17. Paul K

    nach einer (langen) Suche, was dieses “W” auf der Kopfplatte meiner Gitarre bedeutet, bin ich heute hier gelandet. Danach müsste es eine “Star” sein (identisch mit den Bild oben). Leider hatte das gute Stück in den 90ern einen Unfall, der aber nach der Reparatur, ausser optischen Spuren, keine Klang- oder Spieltechnische Schäden zurückließ.

  18. Thomas

    Hi @ all,

    ich bin stolzer Besitzer eines Weimann Basses (Ser01179).
    Hab’ ihn seinerzeit in einem kleinen Shop in München erstanden.

    Sieht aus wie die Star mit einem kleinen SD Pickup – wunderschön!
    Angeblich stammt er aus einem Projekt zwischen Stachelhaus/Weimann/Bass Studio München.

    Kann jemand die Story bestätigen?
    Weiss jemand zufällig wieviele davon gebaut wurden?

    Danke und Grüße
    Thomas

  19. Lothar

    Hallo und ich freue mich zu hören, dass es diesen one-of-a-kind Bass noch gibt. Er wurde seinerzeit für die Messe gebaut und zwar 1984 und ist der einzige geblieben. Ich habe kurz danach noch einen mit gewölbter Decke in Mattlack gebaut, der aber hier im Rhein-Main-gebiet verschollen ist.
    Kann ich evtl ein Foto von dem Bass bekommen, so als Memorabilia.
    Ich habe seinerzeit mit einigen angesagten Bassisten in Deutschland Kontakt gehabt und gesammelte Wünsche versucht in den Bass einfließen zu lassen.

    ……………und im Übrigen baue ich wieder und habe auch ein neues Bassprojekt in Arbeit.

    Grüße aus Mörfelden-Walldorf
    LW :-)

  20. Christoph Janker

    Seit zwei Monaten habe ich einen geschenkten PC, seit drei Wochen ein 56kbit/s-Analogmodem (ein voll funktionsfähiges Museumsstück) und seit einer Woche eine E-Mail-Adresse. Aber viel wichtiger: Seit fast vierundzwanzig Jahren habe ich eine Weimann Bluesbird, und schon am ersten Tag im Internet habe ich nach Weimann gesucht und Guitar Pimp gefunden. Da habe ich beschlossen, mich mal richtig auszuquatschen zu dem Thema:

    Meine Weimann Bluesbird

    oder: Die Gitarre, die ich haben musste

    Seit Herbst 1985 bin ich bis heute begeisterter Eigentümer der Weimann Bluesbird mit der Traf. Nr. (was immer das sein mag) 00989. Den Erwerb dieser Gitarre hatte ich nicht geplant – sie war so unwiderstehlich, dass ich sie einfach haben musste.
    An dieser Stelle nehme ich mein abschließendes Fazit über die vielleicht am meisten verkannte Gitarre aller Zeiten gleich einmal vorweg: In der Weimann Bluesbird sind scheinbar unüberbrückbare Gegensätze vereint. Ich habe die Vorteile von Vollresonanzgitarre, Halbresonanzgitarre, Semisolidgitarre und Solidbodygitarren in einem einzigen Instrument gefunden, ohne die jeweiligen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Und das kam so:

    Kennenlernen

    Im music shop München, heute als riesiger just music-Laden in der Hanauer Straße 91a zu finden und damals noch recht beengt in der Siegesstraße 23 beheimatet, stand ausnahmsweise einmal eine Gibson ES 335 im Ausstellungsregal, und neugierig wie immer (und immer noch) probierte ich sie aus. Ich begann dabei ohne Verstärkung und ging dann über zu einer glasklaren Verstärkereinstellung (beides tue ich auch heute noch). Weiter kam ich nicht, denn ich war ziemlich enttäuscht. Das lag nicht nur an meiner Erwartungshaltung. Schon mehrfach zuvor hatte ich nämlich teils erheblich preisgünstigere Instrumente ähnlicher Bauart von anderen Herstellern angespielt, die mich mehr überzeugten. Roland Salim-Köhler, der sich inzwischen ganz auf Akustikgitarren spezialisiert hat, las in meinem Gesichtsausdruck, dass sich meine Begeisterung in engen Grenzen hielt. Er deutete auf eine andere Semisolid im Regal und meinte, ich sollte sie vergleichsweise mal anspielen.

    Steckbrief

    Von oben bis unten: schmale symmetrische Kopfplatte a là Gibson SP-1 mit einer zu einem „W“ stilisierten Leier als Perlmutteinlage, zwei 3/3-Stimmharfen, sechs geschlossenen Schaller-Mechaniken in früher Kluson-Bauart mit tulpenförmigen Stimmwirbeln aus perlmuttfarbenem Kunststoff und einer Halsstab-Abdeckung mit der Aufschrift Bluesbird; ein Mahagonihals mit Griffbrett aus hellem Palisander, zweiundzwanzig Bünden und einer schelllackfarben getönten durchscheinenden Hochglanzlackierung an der Rückseite; ein Slimline-Riegelahorn-Korpus in honigfarbener durchscheinender Lackierung mit zwei venezianischen Cutaways und zwei F-Löchern, die ebenso wie Hals, Decke und Boden eingefasst waren, zwei Tonabnehmern in P 90-Bauart und einer einteiligen Steg-/Saitenhalter-Kombination. Ein Dreiweg-Schalter und die vier Drehsteller für je zweimal Lautstärke und Höhenblende vervollständigten die Ausstattung. Auf die Frage, was das „W“ denn bedeute, sagte mir Roland, dies sei eine Weimann, was mir kaum weiter half, und er sei sehr gespannt, wie sie mir zusagte.
    Ich wechselte die Instrumente, spielte ein paar Noten und ein paar Akkorde bei zugedrehten Tonabnehmern und war über die Ansprache und das Sustain verwundert. Als ich dann bei unveränderter Verstärkereinstellung an der Bluesbird aufdrehte und losspielte, verschlug es mir die Sprache. Eine solch perlende Perkussivität im verstärkten Betrieb hatte ich selbst bei den wenigen „echten“ Semiakustiks (ohne Sustainblock), die ich bis dahin in der Hand gehabt hatte, nicht erlebt. Mehr noch: Der Anschlag erinnerte eher an eine Vollresonanzgitarre. Die anschließende Tonentfaltung und das Abklingverhalten hingegen waren nicht nur jeder Les Paul ebenbürtig, die ich ausprobiert hatte, sondern auch den zu Recht vielgerühmten Ibanez Musician. Der Klang erschien mir für eine Gitarre dieser Bauart regelrecht unwirklich. Die Anschaffung einer Semisolid hatte ich bis dahin nie ernsthaft erwogen, und P 90-Tonabnehmer hatte ich schon gar nicht auf der Rechnung. Die Weimann Bluesbird setzte neue Maßstäbe.

    Vom Traum…

    Ich war damals Student, täglich in München, immer nur zwei U-Bahn-Stationen entfernt, und hatte eine ÖPNV-Netzkarte. So acht- bis zehnmal die Woche war ich im „Shop“; wenn ich den Laden betrat, brauchte ich nur nach links Richtung Theke zu greifen und bekam Kabel und Gurt in die Hand gedrückt. Alle wussten, warum ich da war… Bald darauf als Ferienjobber, knapp fünfzig Kilometer von München entfernt, fuhr ich drei- bis viermal pro Frühschichtwoche nachmittags nach München, und die Spätschicht-Wochen wurden quälend lang. Insgeheim hoffte ich ständig, dass keiner sie haben wollte, obwohl ich mir das nicht vorstellen konnte… wie war das immer mit den Traumfrauen?

    …zur Wirklichkeit

    Und irgendwann zahlte sich meine Beharrlichkeit aus. Roland machte mir einen Preis, der sogar für meinen schlanken Geldbeutel unwiderstehlich war. Ein rascher Blick auf die Uhr verriet mir, dass es knapp werden würde oder eben morgen. Es wurde knapp, fünf Minuten vor Geschäftsschluss, und ich konnte meinen Geldberater (wenn’s um Geld geht – Spaßkarre…) überreden, mich das Konto überziehen zu lassen (nochmals vielen herzlichen Dank, Manfred) für eine unvergleichliche Schöne ohne Arme und Beine, die kein Bad braucht, keine Migräne bekommt, immer Lust hat und nie fremdgeht…!
    Tags darauf gab ich bei Maxima in Geretsried fünfzehn Sätze der damals gerade eingestellten flachbewickelten 0.012“ Chromnickel-Saiten in Auftrag. Davon habe ich heute noch zehn (die übrigens einwandfrei wie neu sind), weil ich irgendwann doch beschloss, auf rundbewickelte 0.012“er umzusteigen. Die Bluesbird klingt übrigens mit beiden erstklassig – wenn bei Flatwounds das Sustain fehlt, liegt es an der Gitarre. (Die Firma heißt heute Optima, ist nach wie vor in Geretsried und fertigt immer noch die besten Chromnickel-Saiten auf diesem Planeten. Die früher von Frank Zappa und noch heute von Brian May benutzten Gold Strings aus gleichem Hause sind mein Ding eher nicht.)
    Ein wenig verwundert hat mich bei näherem Hinsehen die Bauweise. Es ist nämlich unschwer zu erkennen, dass die Maserung des Sustainblocks in Längsachse des Korpus verläuft. Der Hals ist jedoch ebenfalls entlang der Korpusachse gemasert. Wegen des Halswinkels ist deshalb der Hals schräg gegen die Maserung gesägt. Der einzige Grund, den ich in einer solchen Bauweise erkennen kann, ist die Herstellung eines durchgehenden Halses, der wegen des Halswinkels einen Knick am Korpusübergang hat. Die umgekehrte Möglichkeit, nämlich die Maserung mit dem Hals fluchten zu lassen und beim Sustainblock anzuschneiden, erscheint mir eigentlich sinnvoller. Jedenfalls „zieht“ der Hals meiner Bluesbird nach hinten, und den Halseinstellstab habe ich lediglich beigedreht, damit er nicht rappelt und daurch den Hals beschädigt. Ich weiß nicht einmal, ob ich auf meiner Bluesbird dünnere Saiten spielen könnte als 0.012“ bis 0.054“, oder ob der Hals dann nach hinten gekrümmt wäre; ich habe es nie versucht. Wenn ich die Saiten wechsele, ist er jedenfalls nach hinten verbogen. Das ist der einzige echte Wermutstropfen an dieser Gitarre.
    Vorsicht ist bei Rückkopplungen geboten, weil meine Bluesbird eine ausgeprägte Korpusresonanz beim kleinen cis aufweist. Mich betrifft es „nur“ beim Spielen, aber wenn man seine Gitarre einen Halbton tiefer stimmt und durch ein Versehen im Gitarrenständer Rückkopplung über die tiefer gestimmte d-Saite eintritt, könnte das schöne Stück per Resonanzkatastrophe auseinanderfliegen.

    Zwischenstand:

    Obwohl meine Neugier ungebrochen ist, kenne ich seit dem Kauf meiner Weimann Bluesbird so etwas wie eine Gitarrenkaufsucht nicht mehr. Sie setzt bis heute solche Maßstäbe, dass ich keine für mich interessanten E-Gitarren mit sechs Saiten und feststehender Brücke mehr gefunden habe. Mir ist in all den Jahren kein Instrument untergekommen, gegen das ich meine Bluesbird tauschen würde. Als Weimann-Bluesbird-Eigentümer und Kenner zahlreicher anderer Instrumente kann ich aus voller Überzeugung sagen, dass die meisten anderen E-Gitarren überschätzt werden.

    Leider zweimal „Liebeskummer“…

    Feuchte Augen verursacht meine Weimann Bluesbird bei mir öfter, allerdings fast immer vor Glück. Doch zweimal war das anders.
    Knapp zwei Jahre nach dem Kauf habe ich das erste Mal Tränen vor Schmerz vergossen. Zur Schonung des Lackes führte ich bei meiner Bluesbird das Kabel nicht zwischen Gurt und Korpus durch, sondern ließ es hinabhängen. Aber der Schuss ging nach hinten los: Irgendwann trat ich bei einer Probe darauf. Der sternförmige Sprung um die Klinkenbuchse trieb mir das Wasser in die Augen. Gitarrenbaumeister Thomas Keller in München hat mich dann insoweit beruhigt, als er feststellte, dass es wirklich nur den Lack erwischt hatte. Aber seit der Reparatur führe ich das Kabel doch zwischen Korpus und Gurt durch.
    Und vierzehn Jahre später stieß ich beim Abnehmen der Gitarre die Kopfplatte unsanft gegen die Holzverkleidung meiner „Musik-Mansarde“, was meinem Schätzchen die einzige bis heute sichtbare Scharte eintrug, und auch da vergoss ich Tränen.

    Umdimensionierung der Schaltung

    Ein in irgendeiner Weise spanabhebender Umbau kam für mich nie in Frage. Bei der Elektrik habe ich allerdings eingegriffen: Die vier 250-Kiloohm-Potis habe ich durch 500-Kiloohm-Typen ersetzt, und die beiden 50 nF-Kapazitäten für die Tonblenden, verwirklicht durch Reihenschaltungen von je zwei 100-nF-Kondensatoren, habe ich durch jeweils 5,6 nF ersetzt. Die höherohmigen Potis bringen durch geringere Resonanzbedämpfung bei offenen Klangstellern noch mehr „Twang“ beim Stegtonabnehmer, noch mehr „Brett“ bei beiden Tonabnehmern zusammen und einen noch offeneren Klang des Halstonabnehmers. Ein wenig Zurückdrehen der Tonblenden bringt den Klang zurück, den die Originalbestückung mit aufgedrehten Potis hat: Es nimmt ein wenig von der jetzt stärker ausgeprägten Resonanzspitze, ohne die Klarheit zu verringern. Bei ganz zugedrehten Tonpotis schließlich liegt die Resonanz im obersten Grundtonbereich. Dadurch wird das Solospiel in den höchsten Lagen druckvoller, ohne dass man dafür die hohe E-Saite kaputtspielen muss. Ebenso steigert es die Durchsetzungsfähigkeit von Noten in tieferen Lagen durch die begünstigte Obertonentfaltung.
    Dass Seymour Duncan seine Tonabnehmer verkehrt herum verkabelt – Annäherung der Saite an den Tonabnehmer erzeugt eine negative Ausgangsspannung statt einer positiven – ist ein vergleichsweise geringer Wermutstropfen. Der Klang verändert sich dadurch deutlich hörbar, wenn man einen unsymmetrisch und nichtlinear arbeitenden Gitarrenverstärker verwendet. Das betrifft beispielsweise sämtliche Röhrenverstärker und deren Emulationen; je höher der Pegel und die Verstärkung, desto erheblicher. Vielleicht spiele ich sie ja irgendwann per DI-Box mit Phasenwender vor dem Verstärker…
    (Anmerkungen hierzu: Meine B.C.Rich Perfect10 hat einen Polwendeschalter für den Halstonabnehmer; wenn man diesen allein einschaltet, lässt sich der Klangunterschied leicht vorführen. Der Anteil an geradzahligen Verzerrungen aus den Vorstufen wechselt dann zwischen aufsteigendem und absteigendem Sägezahn. Welcher wann und in welchen Anteilen erzeugt wird, ist allerdings je nach Verstärkerschaltung und Verstärkereinstellung verschieden. Bei natürlichen wie künstlichen Stoßwellen gibt es nur den aufsteigenden Sägezahn.
    Mit meinem Korg D32XD-Digitalstudio – auch das ist eine Klasse für sich und wurde vom Markt stark unterbewertet – nehme ich Instrumente so auf und gebe sie so in die Verstärker-Emulationen, dass eine Saitenschwingung zum Tonabnehmer hin eine positive Teilwelle erzeugt, das heißt ich wende bei Weimann Bluesbird und Ibanez RG430 die Phase. Meine Gibson SG Standard ist diesbezüglich korrekt, aber ich verwende sie selten.
    Auch bei meinem Ibanez BL700NT-Bass war der Tonabnehmer verpolt. Er hat unabgeschirmte Kabel, weshalb ich ihn zur Sicherheit der Lautsprecher umgepolt habe. Abriss der Schwingspule oder deren Aufschlagen auf den Magnetanker durch starke Einwärtsschwingungen sind größere Gefahren als der Abriss der Sicke durch eine stark nach außen ausgelenkte Membran, wenn etwa eine Saite auf einem Tonabnehmer-Magneten aufschlägt. Verwendet man einen Verstärker, der die Phase zwischen Ein- und Ausgang wendet – auch das soll es geben – , sind „falsch gewickelte“ Tonabnehmer günstiger. Ende der Anmerkungen)

    Mein Gesamturteil:

    Die Weimann Bluesbird ist die einzige E-Gitarre, die ich nach all den Jahren als unvergleichlich bezeichne. Sie ist mit flach- wie mit rundbewickelten Saiten eine Offenbarung, kennt musikalisch keine stilistischen Grenzen, ist ausgezeichnet bespielbar, reagiert innerhalb sehr weiter Grenzen auf dynamisches Spiel, ist angenehm leicht und besitzt eine ausgezeichnete Balance, was ihr auch bei längerem Einsatz einen hohen Tragekomfort verleiht. Darüber hinaus kann man mit ihr aus jedem brauchbaren Verstärker Klänge herausholen, die sich durchsetzen. Wer keine Single-Coil-Tonabnehmer will, mag diese als Nachteil sehen; aber im Unterschied zu manch anderer Gitarre sind beide Tonabnehmer einzeln und zusammen vollwertig einsetzbar. Das damit erzielbare Klangspektrum lässt kaum Wünsche offen. Wenn ich nicht gerade mehr Saiten oder einen Vibratohebel brauche, bin ich mit ihr für Alles gerüstet. Ich könnte allenfalls noch eine zweite brauchen, damit ich raschen Zugriff auf flach- und rundbewickelte Saiten habe.
    Wer die Vorteile von Vollresonanzgitarre, Halbresonanzgitarre, Semisolidgitarre und Solidbodygitarre sucht, ohne die jeweiligen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen, findet in der Weimann Bluesbird scheinbar Unmögliches verwirklicht.

  21. Lothar Weimann

    Hallo Christoph,
    es ist schön zu erfahren, dass du nach all diesen Jahren noch nicht müde bist, dieses Instrument zu spielen. Die Idee dahinter,Eigenschaften von Solidbodies und Halbresonanzgitarren zu kombinieren kam daher, dass ich selber, als alte Bluesrock Rampensau immer Feedbackprobleme mit Halbresonanzen hatte, vor allem im Zerrbereich. Ich kann mich noch an eine Wette mit einem Saarländer Musikhändler erinnern, bei dem ich die Bluesbird vorführte indem ich bei voll aufgedrehtem 50er Marshall keine unkontrollierten Feedbacks hatte. Der hat ziemlich doof geguckt und ich mein Abendessen gewonnen.

    Bei all diesen positiven Resonanzen, für die ich mich nur bedanken kann, sollte ich wirklich über eine kleine Neuauflage von Bluesbirds nachdenken.

    Eine STAR09 ist auch schon in Arbeit.

    LG aus MöWa
    Lothar

  22. Jörg

    Tach zusammen!

    Nachdem ich in den 80ern eine Beauty hatte und vor zwei Jahren kurzzeitig eine Star (die mir allerdings zu schwer und zu heavy war), hoffe ich auf eine Bluesbird 90/90 spätestens im nächsten Jahr…

    Was ich von Lothar unlängst in der Hand hatte, war ausgesprochen vielversprechend. Ich freue mich, dass es wieder Weimänner gibt!

    Herzliche Grüße,
    Jörg

  23. Lothar Weimann

    Moin Jörg,
    schön,dass die meine neuen Projekte gefallen. Ja, auch ich bin wieder tiefer in die Materie eingetaucht und von Tag zu Tag kommen mehr kleine Erfolgserlebnisse. Besonders freue ich mich darüber, dass Gitarrenbaukollegen nicht den Wettbewerb sondern den Austausch sehen. Auf diese Art und Weise ist es mir, dank Kollege Tandler gelungen, wieder Nitrolack zu bekommen, der dem alten sehr nahe kommt.
    LG aus MöWa
    Lothar

    p.s…………ich sehe unserem 90/90 Bluesbird Projekt mit Spannung entgegen und freue mich schon drauf.

  24. Rolf Germer

    Hallo zusammen,

    nachdem ich in den 80s ja immer als Teeny schwer hinter ner Weimann her war, baut mir Lothar nun ein Instrument, dass ich heute erstmals zum Richtfest (Hals & Body sind verleimt, das Griffbrett ist drauf, die Farbmuster sind verabschiedet und die Hardware ist komplett) in Händen halten konnte: Klasse Teil, das kann man jetzt schon sagen & superleicht.

    Ein paar Infos und Bilder zum Baufortgang findet Ihr hier.

    Viel Spass beim Verfolgen des Baus dieser Gitarre.

    Grüsse DeLüXe vom Rolf

    PS: Patrick, ich hoffe, das Verlinken zum Beitrag zur Weimann Korina DC in das Gitarrenforum http://www.guitarworld.de ist ok.

  25. Rolf Germer

    So, meine Weimann Beauty Special in Korina ist fertig und was soll ich sagen, Hammer.
    Leicht ist nur das Gewicht, der Ton hat viel “Rrrrrrrrrring” und untenrum ordentlich “cojones”.
    Ich strahle momentan grad wie Biblis Block A in seinen besten Tagen ;-)))
    Kurz: Traumhafte Gitarre !
    Wer Interesse an Weimann Gitarren im Rhein Main Gebiet hat, kann die “Riff Raff” (so heisst se nun) bei mir gerne ausgiebig antesten. Aber Achtung, dann ist man angefixt und der Suchtfaktor ist garantiert.
    Grüsse DeLüXe vom Rolf

  26. Mathias Pommerien

    Mann, das ist ja wie ein Trip in alte Zeiten hier!
    Ich hatte sie alle drei, die Bluesbird, die Star und die Beauty. Die hingen in den 80ern unverständlicherweise völlig unbeachtet in einem Lüneburger Musikladen rum. Innerhalb von zwei Jahren habe ich sie mir dann alle gezogen, eine nach der anderen. Die Beauty und die Star hatten für meinen Geschmack etwas zu dünne Hälse, bei der Star hatte ich dann auch irgendwann einen Halsbruch.
    Die Bluesbird war aber der absolute Traum.
    Wie es denn so ist, aus Geldnot eine nach der anderen verkauft. Die Bluesbird wird noch von dem Gitarristen gespielt, der sie mir damals abgekauft hat. Ist noch in sehr gutem Zustand und klingt absolut phantastisch! Könnte mich noch immer jedesmal ohrfeigen, wenn ich den Typen mit “meiner” Gitarre auf auf der Bühne sehe. :-)
    Viele Grüße aus der Heide.
    Mathias P.

  27. Bernd Kugler

    Hallo Lothar,
    die Beauty mit der Nummer 02 war einmal mir, mußte Sie verkaufen weil ich diesen komischen Virus hatte, nannte sich Hartz IV. Aber eine Gitarre von Dir habe ich nie verkauft und spiele Sie mit immer mehr Begeisterung ! Deine L.W. Custom Telie
    Gruß Bernd

  28. Lothar

    Hi Bernd,
    ruf mich doch mal an (06105-967612), wir können ja mal ein Foto für die Homepage machen, die ich jetzt wieder zum laufen bringen muß.
    LG
    Lothar

  29. Manuel

    Moin,

    ich habe eine Weimann Beauty und bei dieser ist mir mal die Brücke abgebrochen. Hm, leider konnte ich keinen guten Ersatz auftreiben. Hat jemand einen prima Tipp für eine passende Wraparound Bridge, die der alten Dame gerecht wird?

  30. Lothar Weimann

    Es gibt eine Schaller Wraparound Bridge, die passt und evtl. ein Modell von ABM – das Original wurde bei ABM gefertigt – einfach mal anrufen in Berlin, die sind cool. Es sollte aber jede wraparound passen, die etwas massiver ausfaellt – ich habe leider auch keine mehr. Gruesse aus Amerikanien !

  31. Thomas Manitta

    Ein Kumpel von mir hatte früher eine Bluesbird. Nachdem ich nun fast 20 Jahre keine Gitarre mehr in den Fingern hatte, hab ich doch wieder angefangen und dann fiel mir dieses Teil wieder ein. Dank Frau Google hab ich diese hochinteressante Seite gefunden. Also wenn jemand eine Bluesbird abzugeben hat, oder wenn tatsächlich nochmal neue entstehen sollten: ich wäre sehr interessiert :)

  32. Diego

    Hallo, bin zu einer Weimann Star gekommen, keine Nummer, nichts. Zu dem hat sie einen wie es aussieht
    Bill Lawrence PU drin, sauber verlötet, könnte original sein. Beide Push/Pull Stellungen funktionieren, allerdings bei gleichbleibendem Sound. Gab es jemal so eine Ausführung? Bin für alle Hinweise dankbar, die Gitarre ist echt abgerockt, hat aber sehr viel Charakter….

  33. Lothar Weimann

    Moin, Standard waren Seymour Duncan PUs – Lawrence PUs waren nicht installiert – gibt es denn ein Foto, mit dem man das Instrument evtl identifiziern kann ?

  34. diego

    Hallo, ja klar, wäre grundsätzlich kein Problem. Ich weiss leider nicht genau wie und ob ich das Photo hier hochladen kann / darf, bei Fb habe ich keinen account…

  35. Bernd Kugler

    Hallo Lothar, die Star mit dem Bill Lawrence ist jetzt bei mir gelandet (endlich eine Star !!!!!). Ich werde den Bill Lawrence raus machen, gefällt mir nicht so. Welchen PU würdest Du mir empfehlen ?. Ich habe ja mal eine Zeit lang deine “Have Mercy” Gitarre mit den P 90 gespielt (war echt geil), wie findest du den Duncan P-Rail, wäre P 90 und Humbucker und ich könnte auch den Push/Pull wieder aktivieren. Gruß Bernd

  36. Patrick

    Hab dir letzte Woche schon eine mail geschickt. Ist nichts angekommen?
    Schaum mal in deinen Spamordner.

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