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Gitarre

Epiphone Riviera 1966

Epiphone Riviera 1966

Heute Nachmittag habe ich mich mit einer Riviera und einem ollen Tweed Fender vergnügt.
Es ist schon erstaunlich, wie wenig es manchmal bedarf, um einen wirklich guten Sound hinzubekommen..!

Die Riviera ist im Prinzip eine ES 335 nur mit den kleinen Minihumbuckern.
1957 hat Gibson Epiphone, seinen damals grössten Rivalen auf dem Archtop Sektor gekauft und so wurden die Epiphones in der Zeit zwischen 1958 und 1970 auch im Gibson Werk in Kalamazoo gebaut.
Die Seriennummer liegt ausgerechnet im Bereich von 800000 bis 800999 und so kommen vier Baujahre in Frage: 1966, 1967, 1968 oder 1969.
Aber das Teil klingt! Viele ES 335 haben einen eher mittigen Grundsound und klingen relativ eng. Vor nicht so diese Riviera! Die ist trocken gespielt schon sehr laut, hat diesen akustischen Sound, trotz Sustain Block und lässt sich sehr schön dynamisch spielen.

Die kleinen Tweed Fender sind viel ruppiger als die Modelle, die in den 60er entwickelt wurden. Die Schaltung ist “übersichtlich”, will sagen das Teil hat gerade mal ein Lautstärke und ein Tone Poti! (Aber auch noch einen Eingang für Mikrofon. Ich glaube Harpspieler sind immer ganz scharf auf diese Modelle.)
Aber gerade weil die Schaltung so einfach ist, hat man das Gefühl der Ton ist auch viel schneller beim Speaker und man kann diese kleinen Kisten unglaublich dynamisch spielen und sie haben diesen sweet Crunch wenn man sie aufreisst. (Vorrausgesetzt der Amp ist noch eingermassen in Ordnung und nicht völlig abgenudelt. Vor allem die Speaker sind oft so weich gespielt, dass nur noch Mumpf rauskommt….)
Und ausserdem machen das geringe Gewicht und das Nebengeräuschverhalten diese kleinen Kisten zu sehr gesuchten Studioamps.

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