Schon mal was von so einenm Gerät gehört?
Ich nicht!
Durch eine aktuelle Ebayauktion wurde ich drauf aufmerksam.

Guitarola1

Der Druck auf eine der Hebel-Tasten, sorgt durch ein aufwendiges mechanisches System für das „Greifen“ komplexer Akkorde auf den ersten Lagen der Gitarre, in einer für Gitarristen vom Fingersatz zum Teil dort nahezu undurchführbarer Form.
Über diesen Apparat schrieb damals sein Erfinder, Theo Schmidt-Salm aus Berlin: „Die Guitarola ist ein Zusatzinstrument zur Gitarre und Laute, das auf einfachste und bequemste Art und Weise das zur Akkordbildung erforderliche Niederdrücken der Saiten auf die Bunde mechanisch bewirkt. Durch einen Druck auf einen Tastenhebel werden alle 6 Saiten der Gitarre zu einem harmonischen Akkord zusammengestimmt, so dass die Tätigkeit der linken Hand ungemein vereinfacht wird und somit keinerlei Schwierigkeiten mehr bietet. Die rechte Hand vollzieht in der gebräuchlichen Art das Zupfen der Saiten. (…) Durch das Umlegen des Tastenhebels werden im Innern des Apparates Schubstangen vor- und rückwärts bewegt, die dann ihrerseits die auf der Unterseite des Kästchens sichtbaren Hämmerchen heraus und auf die Saiten drücken.“

Guitarola 2

Hier findet ihr noch mehr Bilder von so einem Gerät und auch andere kuriose Musikinstrumente.

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2 Gedanken zu „Guitarola“

  1. H.-G. Fleischer

    Ich habe in der 60er Jahren ein solches Gerät gehabt und auch genutzt, den in den mei-sten Liederbüchern waren die Begleitakkorde angegeben.
    Ich biete es jetzt(2021) im Internet an, vielleicht findet sich noch ein Liebhaber

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